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Mechthild v. Hackeborn

Katechese von Papst Benedikt XVI.
über die hl. Mechthild
www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/aud iences/2010/documents/hf_ben-xvi_aud_20100929_ge.html

Mechthild von Hackeborn

Geboren 1241 - gestorben 1299 in Helfta
 

Werk: ”Buch der besonderen Gnade“ (Liber specialis gratiae)

Sie stammt aus dem Geschlecht der Edlen von Hackeborn. Mechthild von Hackeborn ist Schwester der herausragenden Äbtissin Gertrud (nicht zu verwechseln mit der hl. Gertrud d. Grossen).

Mechthild von Hackeborn ist Freundin und Vertraute der hl. Gertrud.

Als 7-jährige macht sie mit ihrer Mutter einen Besuch bei den Cistercienserinnen von Rodersdorf. Ihre ältere Schwester Gertrud (die spätere Äbtissin) ist dort Nonne. Sie möchte unbedingt dort bleiben und wird in die Klosterschule aufgenommen.

Auch nach ihrem Ordenseintritt bleibt sie weltoffen. Ihr Gebet und ihre Liebe ist ganz offen für die Not und das Leid der Welt. Sie erhält eine vorzügliche Ausbildung. Aufgrund ihrer Musikalität und ihrer herausragenden Stimme wird sie Vorsängerin im Chor. Zu ihrem Bereich gehören auch: Sakristanin, Bibliothekarin, Schreibmeisterin. Schliesslich übernimmt Mechthild die Leitung der Klosterschule.

1261 wird ihr als junge Schülerin eine 5-jährige Gertrud anvertraut, die unter ihrer Obhut zur grossen heiligen Gertrud heranwächst.

Als sie 50 Jahre alt ist, ist sie viel krank. 8 Jahre kann sie nicht am Chorgebet teilnehmen. Dies ist ihr sehr arg. Auch dass sie ihren Mitschwestern zur Last fällt. Von dieser Zeit an beginnt sie, ihren Mitschwestern von ihren Offenbarungen zu erzählen. Zwei Schwestern schreiben heimlich sieben Jahre lang das Berichtete nieder. Dieses Werk ”Buch der besonderen Gnade“ enthält die mystischen Erlebnisse der Heiligen.

Mechthild von Hackeborn starb am 19. November 1299 zu Helfta.

Ihr Fest ist am 19. November. Sie wurde früh als Heilige verehrt.